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Geschrieben von: Matthias Leippe
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Montag, 19. Januar 2009 um 00:00 |
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Mit Vandana Shiva ist des der Zivilcourage einmal mehr gelungen, einen alternativen Nobelpreisträger nach Rosenheim zu holen. Rosenheim. Eine kleine Sensation ist der Zivilcourage gelungen. Die Initiative holt wieder einen hochkarätigen Referenten in den Chiemgau. Am Montag, 16. Februar, spricht in der Rosenheimer Inntalhallte die alternative Nobelpreisträgerin Vandana Shiva zur Gentechnik. Bereits mit Percy Schmeiser hatte man einen alternativen Nobelpreisträger zu Gast. Damals platze die Festsaal des Andretter in Stephanskirchen aus allen Nähten.
Vandana Shiva engagiert sich gegen Großkonzerne und wurde zum Hoffnungsträger im Aufbau und der Wiedererlangung der Selbständigkeit der indischen Landwirte. Ihr ist es gelungen, eine breite Masse zu motivieren. Darunter speziell die Frauen, die sich für den Erhalt ihrer Lebensgrundlagen einsetzen. Für ihre Leistung erhielt sie viele Auszeichnungen. So etwa:
- Alternativer Nobelpreis (Brighton-Livelihood-Award) im Jahre 1993
- Global 500 Award des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen
- das Tim-Magazine zeichnete sie als eine von fünf Heroes for the Green Century aus
- Bluse-Planet-Award 2007 der Berliner Stiftung Ethernet
- Mahatma-Gandhi-Preis.
Shiva ist Mitglied des Club Hof Rome und des Exekutivkomitees des Weltzukunftsrates. Wegen ihres Charisma und ihrem enormen Fachwissen sollte sich niemand diesen Abend entgehen lassen. Wer die Möglichkeit hat kann seine Unterstützung und Solidarität zeigen, kommt in Tracht zu diesem Abend. Dies soll Zeichen unserer regionalen Verwurzelung sein. Ein Fackelzug soll Zeichen setzen und die weite Verbreitung der Zivilcourage-Bewegung in Bayern zum Ausdruck. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Söchtenauer Blaskapelle. Für Bewirtung ist gesorgt. Unterstützt wird diese Veranstaltung von allen 13 Zivilcourage-Gruppen der verschiedenen Landkreise. |