Chiemgauer Rundschau

Balkonien tut dem Klima gut PDF
Geschrieben von: Matthias Leippe   
Donnerstag, 20. August 2009 um 00:00

WWF-Studie: Klimafußabdruck eines TouriWWF-Studie untersucht Klimaauswirkungen von typisch deutschen Urlaubsverhalten.

Urlaub auf Balkonien ist am besten für das Klima, weil keine zusätzlichen Schadstoffe entstehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine WWF-Studie.

Der WWF-Deutschland hat den Klima-Fußabdruck eines Touristen am Beispiel von sieben Urlauben berechnet. Dabei wurde auf ein typisch deutsches Urlaubsverhalten abgestellt.

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Gemeinsam gegen die Agro-Gentechnik PDF
Geschrieben von: Inge Graichen   
Montag, 27. Juli 2009 um 00:00

Christophe Fischer von Zivilcourage in ObingChristoph Fischer und Beate Rutkowski im Festzelt Obing

Obing. »Wir selber müssen die Verantwortung übernehmen«, so der Aufruf Christoph Fischers von der »Zivilcourage AG« gegen den Einsatz der Agro-Gentechnik in der Landwirtschaft unseres Landes auf einer Informationsveranstaltung im Rahmen der Festwochen von TV Obing und Dirndlschaft Albertaich im Obinger Festzelt in Zusammenarbeit mit Obinger Mitgliedern von »Zivilcourage«. Christoph Fischer ermahnte die Zuhörer aus allen Bevölkerungsgruppen dazu, sich gegen den Versuch von Monsanto und der restlichen großen Saatgutkonzerne zu wehren, mit der Verbreitung gentechnisch veränderten Saatgutes die Kontrolle über die weltweite Nahrungsmittelproduktion zu bekommen, zunächst durch den Zugriff auf die wichtigsten Futterpflanzen Raps, Soja und Mais, dem weitere Pflanzen folgen. Mit der Agro-Gentechnik werde die Industrialisierung der Landwirtschaft vorangetrieben, die bäuerliche Kleinstruktur zerstört.

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»Nein« zu Agro-Gentechnik: Shiva und Schmeiser sprechen Salzburg PDF
Geschrieben von: Matthias Leippe   
Freitag, 29. Mai 2009 um 00:00

Schmeiser und VandanaGroßveranstaltung in der Salzburgarena am 18. Juni

Salzburg. Am Donnerstag, 18. Juni, sprechen um 19.00 Uhr die Alternativen Nobelpreisträger Vandana Shiva und Percy Schmeiser bei einer Großveranstaltung in der Salzburgarena im Messezentrum. Das Thema lautet des Abends lautet »Gemeinsam Zukunft gestalten«. Dabei geht es um die Risiken der Grünen Gentechnik, die durch Erfahrungsberichte aus aller Welt veranschaulicht werden. Fazit wird sein: »Natürliche Vielfalt steht im Gegensatz zur unberechenbaren Gentechnik.

Eine »friedliche« Koexistenz ist Augenwischerei, wie es das Bündnis Zivilcourage Österreichs und Bayerns immer wieder betont. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie bei der Zivilcourage.

 
Stromseminar: Anbieterwechsel fördert Energiewende PDF
Geschrieben von: Matthias Leippe   
Dienstag, 05. Mai 2009 um 00:00

Trudel Meier-Staude

 München. Am Sonntag, 10. Mai, wiederholt der Verein »Urgewald« ein Spezialseminar, bei dem  es im Kern darum geht, wie Kunden mit der bewussten Auswahl des Stromanbieters eine Energiewende voranbringen können. Es werden die Vorteile erläutert, die alternative Stromerzeuger im Vergleich zu den riesigen Konzernen bieten.

»Als Stromkunden entscheiden wir, wie in Deutschland Strom produziert wird und welche Markt- und Stromstrukturen wir wollen. Ein sinnvoller Ökostromwechsel kann hier viel bewirken«, zeigt sich Trudel Meier-Staude (siehe Bild) überzeugt. Deshalb sollen die Seminarteilnehmer erfahren, was man wissen muss, um andere zum Stromwechsel zu bewegen.

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Monsanto-Chef Grant findet Europa für Konzern finanziell vernachlässigbar PDF
Geschrieben von: Matthias Leippe   
Freitag, 17. April 2009 um 00:00

Frankfurt. Wie in der Onlineausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zu lesen ist, meint Monsanto-Chef Hugh Grant, dass Europa »als Region finanziell für den Konzern aber bislang ›vernachlässigbar‹ sei«.

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Ökonomische Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung PDF
Geschrieben von: Matthias Leippe   
Samstag, 28. März 2009 um 00:00
München. Geld bewegt die Welt – Wirtschaften wir Natur und Umwelt zu Grunde? Das ist die Frage die sich Prof. Bernd Senf (Vortragstitel »Naturblindheit der Ökonomie und ihre tieferen Ursachen«) sowie Prof. Dirk Löhr (»Die Ökonomie der Ausbeutung – was treibt die Wirtschaft zum Wachstum«) im Ökologischen Bildungszentrum München am Samstag, 28. März, vorlegen.

Programm, Lageplan und alle weiteren Informationen finden Sie im angefügten PDF.
 
Erste kohlendioxid-freie Klassenfahrt in Bayern PDF
Geschrieben von: Mareike Goetz   
Dienstag, 24. März 2009 um 00:00

Wassertiere fangen, bestimmen und untersuchenSchüler lernen in Priener Umwelt-Jugendherberge, wie ihr eigenes Verhalten die Welt beeinflusst.

Prien. Klimaschutz verknüpft mit positivem Lebensgefühl: wie das funktioniert, erleben vom 23. bis 27. März 2009 Schüler und Schülerinnen in der Umwelt-Jugendherberge in Prien am Chiemsee. Die Jugendherberge, die bereits seit 20 Jahren umweltpädagogische Programme für Schulen anbietet, steigt mit diesem Thema in die aktuelle Diskussion Klimawandel-Klimaschutz ein.

»Uns ist ein positives Erleben des Themas sehr wichtig«, so Hilde Roßrucker, die Leiterin der Jugendherberge. »Die Schüler und Schülerinnen erleben und erlernen in dieser Projektwoche, wie ihr eigenes Verhalten Einfluss auf Ihre Umwelt und somit auf das Klima hat.« CO2, Solarzellen und Treibhauseffekt - das Programm Prima Klima führt Schüler und Schülerinnen anschaulich und interaktiv in die Thematik ein. Während dieser bunten Projektwoche, die vom Hauptverband des Deutschen Jugendherbergswerks konzipiert wurde, sind aber auch Kooperation und Teamgeist gefragt. Das Programm erklärt, hinterfragt und verbessert sowohl das Umweltklima als auch das Klassenklima. Auf dem Programm stehen Kooperationsspiele, spannende Workshops und klimafreundliches Einkaufen für ein gemeinsames Fest.
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Über 7.300 Handwerker führen kostenlose Energie-Checks durch PDF
Geschrieben von: Redaktion   
Mittwoch, 11. März 2009 um 00:00

Deutsche UmweltstiftungDas bundesweite Info- und Beratungsprogramm  »Haus sanieren – profitieren« der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) beweist sich bei der Internationalen Handwerksmesse (IHM) vom 11. bis zum 17. März in München als Besuchermagnet.  DBU-Projektleiter Martin Fellbaum erklärt die wesentlichen Elemente der auf fünf Jahre angelegten DBU-Klimaschutz-Aktion mit dem kostenlosen Energie-Check als Herzstück. Vom Energie-Check soll  auch das Handwerk profitieren.

München.   »Mit unserer Messepräsenz, verschiedenen Vorträgen und Handwerkerschulungen möchten wir weitere Firmen motivieren, an unserer bundesweiten Initiative teilzunehmen«, betonte Fellbaum gegenüber den Gästen.

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Für »Nobelpreis für Umweltschutz« 100 Vorschläge auf dem Tisch PDF
Geschrieben von: Redaktion   
Mittwoch, 11. März 2009 um 00:00

Deutscher Umweltpreis der DBU wird 2009 zum 17. Mal vergeben - Festakt am 25. Oktober in Augsburg

Osnabrück/Augsburg. Zum 17. Mal vergibt die unabhängige Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in diesem Jahr ihren mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis.

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Agrarwissenschaftler Prof. Steinhauser der TUM wird 80 PDF
Geschrieben von: Redaktion   
Mittwoch, 11. März 2009 um 00:00

Agrarwissenschaftler Prof. Steinhauser Der Weihenstephaner „Brückenbauer zur Praxis “ Prof. Steinhauser feiert Geburtstag.
 
München/Weihenstehpan. Am 21. März 2009 feiert Prof. Dr. Hugo Steinhauser seinen 80. Geburtstag. Der Agrarwissenschaftler, der lange Jahre den Lehrstuhl Wirtschaftslehre des Landbaues am Standort Weihenstephan der Technischen Universität München (TUM) innehatte, gilt als Brückenbauer zwischen Theorie und Praxis: Er suchte stets die Nähe zum landwirtschaftlichen Anwender, und forschte daher verstärkt anwendungsbezogen. 

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»Frau Aigner, verbieten Sie MON 810, bitte« PDF
Geschrieben von: Redaktion   
Sonntag, 08. März 2009 um 00:00
Berlin/Oberbayern. Das Online-Netzwerk Campact hat gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umwelt-, Bio- und Imkerverbänden eine dringende Online-Aktion an die Ministerin gestartet. Sie soll eine Erlaubnis zum Anbau des Genmaises MON 810 unterbinden. Weitere Informationen auf der Webseite Compact.de-Demokratie-In-Aktion.
 
Eine gute Saat gesät – wichtiger Sieg im Angesicht einer starken Lobby PDF
Geschrieben von: Matthias Leippe   
Dienstag, 03. März 2009 um 00:00

Pandora, von Jules-Joseph Lefebvre (1882)Ein Kommentar zur Entscheidung von 27 Umweltministern in Brüssel, dass die Staaten der Europäischen Union aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse den Anbau von Genmais verbieten dürfen. Bundesumweltmister Gabriel (SPD) stimmte dagegen, obwohl er sich enthalten hätte müssen, wäre er bei den gewohnten Vorgehensweise der Kolation geblieben. Der Grund: Forschungsministerin Schavan ist für Gentechnik und Agrarministerin Aigner bleibt unbestimmt in der Frage. Der Bund und die Länder können sich nun nicht mehr verstecken hinter Brüssel verstecken.

Für das Leben ist es eine gute Entscheidung. Österreich, Ungarn, Frankreich und Griechenland haben den Anbau von Genmais (Mon810 des amerikanischen Konzerns Monsanto) verboten. In Deutschland war das vorübergehend auch so, bis Horst Seehofer den Anbau wieder erlaubte. Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) steht noch zu ihrer Linie und tritt für Agro-Gentechnik ein. Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) zeigt sich – vielleicht auch angesichts des Drucks aus dem bayerischen Volk, von Bauern, Bürgern und Zivilcourage – schon offener. Die Entscheidung über den Anbau von Genmais solle den europäischen Regionen überlassen werden. Ähnliches hörte man von CSU-Chef Seehofer, als er noch Minister in Berlin war: in Westdeutschland dagegen und im Osten dafür.

Die Uneinigkeit in der Bundesregierung hätte zu einer Enthaltung des Umweltministers in Brüssel führen müssen. Hat es aber nicht. Forschungsministerin Schavan hätte in die Eisen steigen können. Hat sie aber nicht.

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Mit viel Spaß das Klima schonen PDF
Geschrieben von: Matthias Leippe   
Mittwoch, 25. Februar 2009 um 00:00

Verbrauchergruppe Rosenheim Klima-Werkstatt TU München & ChiemgauerDie Klima-Werkstatt der Technischen Universität (TU) München führt gemeinsam mit dem Primus der Regionalgeld-Initiativen, dem Chiemgauer e.V., eine Verbraucherstudie durch. Bereits zur Halbzeit der Studie zeichnet sich ab: klimabewusstes Verhalten macht Spaß. Im Mittelpunkt der jetzigen Projektphase stehen die Handlungsfelder »Konsum und Ernährung«.

Rosenheim/Traunstein/Bad Reichenhall. Nach mehreren Treffen der vier Verbrauchergruppen aus Rosenheim & Rohrdorf, Traunstein, Inzell und Ainring und einem großen Infoabend im Januar zum Thema „Energie und Mobilität“ im Traunsteiner Rathaus steht fest: »Ja, man kann sein Verhalten in vielen kleinen Dingen verändern, um der Umwelt zu helfen und das Klima zu schonen«. Man kann, muss aber nicht sofort die Heizung umkrempeln, die Wände isolieren oder alle Fenster austauschen.

Stattdessen kann es schon das Klima entlasten die Raumtemperatur zu senken, öfters mal auf Fleisch zu verzichten oder statt zu fliegen mit der Bahn zu fahren. Das Maß sollte jeder sich selbst vorgeben und Freude am neuen Tun entdecken. Nur so erreicht man seine ganz persönlichen Klimaziele dauerhaft und anhaltend. Wie das geht, welche Veränderungen jeder Normalbürger vornehmen kann, das lernen die Teilnehmer während der Studie.

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