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Geschrieben von: Matthias Leippe
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Dienstag, 25. August 2009 um 00:00 |
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Jede Menge Pflanzen erfreuen das Auge. Auch die bedrohte Kornrade.
Obing. Schon nach wenigen Wochen hat sich die Magerwiese in der Mitte des neuen Kreisverkehrs zwischen Obing und Honau zu einem Blütenparadies entwickelt. Nelken-Leimkräuter, Pechnelken, Kornblumen und Klatschmohn erfreuen das Auge. Sogar die Rote-Liste-Art Kornrade, die Blume des Jahres 2003, hat sich gleich mehrfach auf der Straßeninsel der Zufahrt von Obing aus angesiedelt.
Ähnlich wie die bekanntere Kornblume war die Kornrade bis in die 60er-Jahre häufig als Ackerbegleitflora anzutreffen und verschwand mit der verstärkten Unkrautbekämpfung der modernen Landwirtschaft weitgehend. Für sie und andere lichtliebende und offene Böden zum Keimen benötigende Pflanzen ist die sonnige Wiese am Kreisverkehr inmitten der offenen Landschaft ein idealer Standort. Ihre Blüten bieten Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Schwebfliegen Nahrung.
Mit der Nutzung des Kreisverkehrs als Blumenwiese leistet die Gemeinde Obing einen Beitrag zu dem Ziel, die »Seenplatte« zur im wahrsten Sinne des Wortes in blühende Landschaften zu verwandeln. Ganz im Sinne der »Leader-AG Chiemgauer Seenplatte«. Foto: Inge Graichen |