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Geschrieben von: Matthias Leippe
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Mittwoch, 09. Dezember 2009 um 00:00 |
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Weihnachten ohne Geld für Geschenke? Eigentlich undenkbar, aber für viele Menschen auf der Welt Realität. Nicht erst seit der Finanzkrise, die viele ärmer macht. Das katholische Bildungswerk nahm die aktuellen Entwicklungen zum Anlass um über Geld, Turbokapitalismus, Globalisierung, Regionalisierung und nachhaltigen Konsum zu diskutieren.
Rosenheim. Das Aktionswochenende »Still, über Nacht ums Geld gebracht« bot die Chance, sich auf eine ganz neue Weise dem Thema »Geld, Globalität, Ungerechtigkeit, Weihnachten« zu stellen. Etwa 300 Menschen kamen zu der zweitägigen Veranstaltung, die vom katholischen Bildungswerk, dem Rosenheimer Weltladen, Attac und der Regiogeld-Initiative Chiemgauer organisiert wurde.
Begrüßt wurden die Teilnehmer bei Glühwein von Barbara Schwendenmann (rechts im Bild) vom katholischen Bildungswerk. Draußen vor dem Ginkgobaum übrigens, der von einer Gruppe an sieben Abenden unter künstlerischer Leitung von Heidemarie Hauser zu einem Adventskalender der besonderen Art umgestaltet wurde. Am Baum hängen 24 Taschen mit liebevoll gebastelten Inhalten, die nicht nur Freude bereiten, sondern auch zum Nachdenken anregen. Die Taschen selbst wurden von einer indischen Kooperative aus Müll genäht.
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