Chiemgauer Rundschau

Genügen 14 Zentimeter Dämmung? PDF
Geschrieben von: Inge Graichen   
Mittwoch, 02. Dezember 2009 um 00:00
Sachstandsbericht zur Sanierung der Hauptschule im Obinger Gemeinderat

Obing. Über den Stand der Vorbereitungen zur Sanierung der Obinger Hauptschule berichtete Bürgermeister Hans Thurner in der Obinger Gemeinderatssitzung. Im Moment werden die Unterlagen für die Ausschreibungen erstellt, die Anfang des Jahres erfolgen sollten, teilte Hans Thurner mit. Er berichtete von den Diskussionen im Schulbauausschuss über die Dicke der an möglichst vielen Gebäudeteilen anzubringenden Dämmung. Von den Vorstellungen der Planer Maria Weig und Andreas Lackenbauer mit dem Ziel optimaler Energieeinsparung habe der Ausschuss Abstand genommen, die Entscheidung über 14 oder 16 Zentimeter solle nach Vorliegen alternativer Angebote mit diesen zwei Dämmstärken getroffen werden. Die Gemeinderäte Fanny Mayer und Korbinian Stettwieser wollten als Entscheidungsgrundlage auch noch die Daten der Energieeinsparung bei der jeweiligen Stärke der Dämmung haben; der Gemeinderat beschloss, die entsprechenden Berechnungen bei Ingenieur Lackenbauer in Auftrag zu geben.

Die Ausschreibung soll beschränkt erfolgen, also eine Auswahl von Handwerkern und Unternehmen zur Abgabe eines Angebots eingeladen werden. Die Gemeinderäte Franz Pürner und Martin Maier, Großbergham, legten großen Wert darauf, dass bereits in der Ausschreibung festgemacht wird, dass das Kriterium „einheimisch“ eine Rolle bei der Bewertung spielt, und wollten über die Ausschreibungsunterlagen informiert werden.

Eine Baumaßnahme an der Hauptschule ist laut Bürgermeister Hans Thurner bereits weitgehend abgeschlossen; die Umgestaltung des ehemaligen Garderobenbereichs zur Mittagsbetreuung ist soweit fertig gestellt, dass die Räume wieder benutzt werden können, auch wenn noch kleinere Restarbeiten zu erledigen sind.

Der Bebauungsplan „Wurmannstätter-Pfaffing“ soll laut Beschluss des Obinger Gemeinderates so geändert werden, dass die neuen Bauherren Regina Stimmer und Florian Bertl ein Haus mit der Firstrichtung Ost-West errichten können.

Im Zuge von anstehenden Asphaltierungsarbeiten in Kleinbergham kann die Zufahrt zum Anwesen von Sepp Winkler ebenfalls geteert werden, die ersten 15 Meter ab Einmündung in die Gemeindeverbindungsstraße auf Kosten der Gemeinde, da ursprünglich an anderer Stelle eine Gemeindeverbindungsstraße in Richtung Hof führte. Die Kosten für die restliche Teerung muss Sepp Winkler selbst übernehmen. Einigen Gemeinderäten war es sehr wichtig, dass die Straßenverläufe baldmöglichst neu vermessen werden, auch wenn sie der Teerung zum jetzigen Zeitpunkt aus praktischen Gründen zustimmten.
 

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