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Geschrieben von: Inge Graichen
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Donnerstag, 16. Juli 2009 um 00:00 |
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Skulptur am Kreisverkehr in einer neuen Blumenwiese.
Obing. In der Mitte des Kreisverkehrs zwischen Obing und Honau ihren Platz gefunden haben Stelen aus Stahl, die der junge Künstler Sebastian Hans aus Amerang geschaffen hat.
Sebastian Hans hat sich den Platz für seine Skulptur gewissermaßen selbst ausgesucht: Mit finanzieller Unterstützung vom Bildhauerkollegen und Obinger Bürgermeister Hans Thurner hat er seine Skulptur den Obingern zur Verfügung gestellt – eine ganz spezielle Art des Sponsorings also. Und er hat sie von Anfang an für einen Kreisverkehr konzipiert – mit den Stelen hat er den zweiten Preis beim Wettbewerb für die Gestaltung eines der Wasserburger Kreisverkehre gewonnen.
Für Sebastian Hans ist die Verkehrsinsel in der Mitte der Fahrbahnen eines Kreisverkehrs ein besonderer Ort, offen nach allen Seiten: „Der Reiz liegt in der Möglichkeit unterschiedlicher Blickwinkel, durch die Änderung der Perspektive gewinnt das Kunstwerk eine starke Dynamik.“ Dazu komme die Herausforderung, die Skulptur in die Landschaft einzubinden. Das ist ihm in Obing-Honau bestens gelungen. Die Stelen wachsen organisch aus dem Boden, fügen sich in das Gesamtbild ein.
Dazu passt gut, dass auf der Verkehrsinsel eine blütenreiche Magerwiese angelegt wurde. Durch diese Gestaltung nutzt die Gemeinde Obing die Möglichkeiten zur Förderung eines reichhaltigen und vor allem über das Jahr verteilten Nahrungsangebots für blütenbesuchende Insekten, die gerade Verkehrsinseln und das sogenannte Straßenbegleitgrün bieten, eine wertvolle Maßnahme für das Überleben von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen in einer immer blütenärmer werdenden Landschaft besonders in den Sommermonaten. Der Bund Naturschutz Obing stellte einen speziell für Magerwiesen auf Verkehrsinseln zusammengestellten Samen zur Verfügung und unterstützte damit diesen Obinger Beitrag zum Leader-Projekt „Die Chiemgauer Seenplatte blüht auf“.
Bildunterschriften: Bei gutem Wachstumswetter brachten Christoph Ried (links) und Ludwig Waritschlager vom Obinger Bauhof den Samen aus. Rechts Bund Naturschutz- Vorstandsmitglied Maria Lohner Foto von: Inge Graichen
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