|
Geschrieben von: Matthias Leippe
|
|
Dienstag, 01. September 2009 um 13:15 |
|
Schwedische Zentralbank führt Negativzins von 0,25 Prozent ein, um ins System zu pumpen. Stockholm. Die Schwedische Reichsbank (Riksbank) beschloss im Juli 2009 einen Negativzins von einem viertel Prozent. Damit kostet es die Banken etwas, ihr Geld bei der Zentralbank liegen zu lassen. Damit soll erreicht werden, dass »das Geld raus ins System« geht, wie es Chefvolkswirtschaftler Roger Josefsson laut »Sydsvenska Dagbladet« (Schwedische Tagblatt) auf den Punkt bringt.
Kredite seien der Schlüssel zum Überleben von Unternehmen und damit der Schlüssel zur Bekämpfung der Rezession. Mangelnde Investitionen führten zu weniger Arbeitsplätzen und niedrigen Steuereinnahmen. Das Tagblatt bezeichnet den Negativzins als »konstruktive Geldpolitik«, die mehr als ein Zeigefinger gegenüber dem schwedischen Bankwesen darstelle. Die Riskbank ist in ihrer Entscheidung unabhängig von der schwedischen Regierung. Hinweis: Sie können kein Schwedisch? Jagen Sie die Internetseite einfach durch einen automatischen, kostenlosen Übersetzer. |