Chiemgauer Rundschau

Donautaler gründen sich im Riedlinger Rathaus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Matthias Leippe   
Mittwoch, 20. Januar 2010 um 00:00

Josedf HoffmannDiese Woche wird der Förderverein des Donautaler gegründet. Das die Gründung im Rathaus stattfinden kann, spricht für eine Unterstützung aus kommunalpoltischen Kreisen.

Riedlingen. In der schwäbischen Stadt gründet sich am Donnerstag, 21. Januar, die Regiogeld-Initiative »Donautaler«. Besonders erfreulich sind die Erfolgsaussichten.

Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. So steht hinter dem Förderverein bereits eine Reihe von Unternehmer. Man hat schon ein Logo und Werbekonzept erarbeitet. Ihre Kreativität haben die Schwaben also nicht nur mit einem süßen Donautaler aus Schokolade unter Beweis gestellt. Außerdem werkelt man nicht einfach unbedacht ins Blaue. Von den Anfängen an suchte man Ratschläge aus der Praxis beim Chiemgauer. So war Chiemgauer-Vorstand Klaus Kopp bereits in Riedlingen vor Ort. In Regiogeld-Kreisen wird angenommen, dass sich der Donautaler eng in seiner Funktionsweise am erfolgreichen Chiemgauer orientieren wird.


Josef Hoffmann (siehe Bild), einer der Initiatoren des Donautaler, nahm jüngst in Rosenheim an einem Arbeitstreffen der Sozialgenossenschaft Regios eG teil. Die Regios eG bietet Regiogeld einen professionellen Service, um den elektronischen Zahlungsverkehr abzuwickeln. Die Möglichkeit per Karte Regionalgeld abheben oder wie mit der EC-Karte bargeldlos bezahlen zu können, entpuppt sich immer mehr zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Regiogelder. Sollte der Donautaler mit seiner Gründung vorankommen, so scheint eine Zusammenarbeit mit der Regios-Abrechnungszentrale als wahrscheinlich.

Der Donautaler wolle als regionales Tauschmittel das »Wir-Gefühl in unserer Region wecken, damit Geld allen dient und niemand verliert«, heißt aus Kreisen der Macher der Donautaler.

Lesen Sie hierzu auch einen ausführlichen Bericht in der Schwäbischen Zeitung.



Das Bild zeigt Josef Hoffmann, Initiator des Donautaler, bei einem Arbeitsbesuch in Rosenheim

Foto: Matthias Leippe

 

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